Archiv für Juli 2008

Innert 3 Tagen bereits mehr als 1 Mio verkaufter iPhone 3G…

Ich hatte mir überlegt, ob ich mir dieses vom Design her gelungene iPhone kaufen sollte. Zugegebenermassen die Multitouch-Oberfläche mit ihrer bestechenden Einfachheit hat schon was für sich: Gute Usability ist eben einfach und intuitiv bedienbar. Davon kann man sicher was lernen (in welchem Bereich auch immer).

Andererseits stellte ich mir nüchtern die Frage: Was für einen Mehrnutzen werde ich haben im Unterschied zu meinem bisherigen Sony Ericcson W810i Handy? Ich bin zum Schluss gelangt: keinen.

Zusammengefasst:

1) Cool ist das Ding für die Netzbetreiber, die meisten Nutzer und Besitzer des iPhone werden bestimmt in Kürze darüber erstaunt sein, wie oft sie online gewesen sind (Stichwort: Telco-Rechnung, monatliche Gebühren bei Überschreitung der im Abo enthaltenen Datenmengen, höhere Abo-Gebühren).

2) Gute Usability strebt immer nach Vereinfachung. Die Benutzerin/der Benutzer tun die Dinge intuitiv, davon kann man sicher was lernen.

3) Gutes Marketing (virales Marketing, Online Marketing etc.) kann wesentlich zum Erfolg eines Produktes beitragen.

4) Es werden eine Menge kreativer neuer iPhone-Applikationen und -Programme entwickelt. Interessanter Markt für Programmierer (iPhone SDK, Software Development Kit).

Ich habe in einem Wettbewerb mitgemacht. Vielleicht werde ich ja eines gewinnen, ich hoffe es.

 

Chancen und Risiken für KMUs

Gemäss einer aktuellen KMU-Studie der Credit Suisse beurteilen die KMUs die Chancen der Globalisierung heute (2008) als deutlich besser als vor einem Jahr (2007). Der sinnvolle und intelligente Nachvollzug des rasch stattfinden technischen Wandels ist eine der grossen Herausforderungen für die KMUs. Dazu gehört vor allem ein adäquates, innovatives Wissensmanagement. Die Vision ist, dass das Unternehmen selbst zum Wissens-Repository wird. Meiner Meinung ist es wichtig, die verschiedenen Kategorien von Wissen zu kennen und die einzelnen Wissensbereiche gezielt zu managen und zu fördern:

1) Darstellung von Wissen, Beispiel: Kommen die Verkaufsverantwortlichen schnell zu Ihren wichtigsten Kennzahlen wie Verkauf, Umsatz, Marge etc.?

2) Transport von Wissen, Beispiel: Sind die Tools geeignet, um die wichtigsten Geschäftsvorgänge, Entwicklungen und Zahlen zu kommunizieren?

3) Erzeugung von Wissen, Beispiel: Wird bereits vorhandenes Wissen genutzt?

4) Entwicklungsfähigkeit von Wissen, Beispiel: Wie wird mit neuen Ideen/Innovationen umgegangen?

Fazit: Für das KMU ist relevant, dass zu jedem Zeitpunkt Klarheit über die “Wissens-Ziele” vorherrscht. Diese messbaren Ziele müssen immer wieder hinterfragt und neu definiert werden. Daraus entstehen die entsprechenden Projekte.

Die einen setzen auf reinen Internetverkauf, andere weiterhin auf Kataloge…

Neckermann verzichtet auf Versandkataloge, siehe http://www.neckermann.info/3776.html während ein anderes Versandhaus weiterhin auf die Nützlichkeit und Usability von Katalogen setzt:-), siehe http://youtube.com/watch?v=92yqeBuo2dM