Überflüssige Social Media Experten?

Mehr und mehr lese ich auch kritische Blog-Beiträge und Studien zum “Social Media” Hype. Und das ist gut so.

Mehr und mehr verkaufen Agenturen Social Media beinahe als Selbstzweck. Und warum ist dies so?

Die Frage ist ganz einfach beantwortet: Wenn alle das Gefühl haben, “dabei sein zu müssen”, und sonst etwas zu verpassen, dann winken für Agenturen und “Experten” lukrative Projektaufträge, sobald entsprechendes Budget dafür freigeschaufelt wurde. Ein lesenswerter Artikel diesbezüglich ist der folgende: Gibt es Social Media Marketing Experten?

Nachdem ich denselben gelesen habe, hab’ ich ganz spontan den nachfolgend zitierten Beitrag und Kommentar verfasst:

“Lesenswerter Artikelbeitrag.

Social Media ist gleich bedeutend mit gewissen Sharing-Kanäle und -Plattformen?

Ein gelungenes Online Marketing Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass der richtige Mix ausgewählt wird, um die richtigen Inhalte (zum Beispiel begeisternder Content) zu publizieren, breit und zielgruppengerecht ins Gespräch zu bringen und Aktionen auszulösen. Wenn dabei virale Effekte erreicht werden (zum Beispiel: Ich bin begeistert und erzähle es weiter…) und die Nutzer wirklich einen Mehrwert bekommen, dann kann das Konzept richtig zum Fliegen kommen. Aber nur, wenn die Nutzer nicht nur niederschwellig interagieren, sondern wirklich überzeugt sind vom Produkt, von der Marke oder vom Brand, sich damit identifizieren und dies kundtun.

So, und jetzt noch der letzte Punkt, der das vorher formulierte gleich wieder etwas in Frage stellt: Social Media ist nicht gleich Kanäle, sondern Marketing ist eigentlich überhaupt “social”. Dies war aber schon immer so oder? Es sind nur neue technische Möglichkeiten vorhanden jetzt.”

Also, - durchaus etwas provokativ und verkürzt - auf den Punkt gebracht: Social Media Experten so ganz isoliert betrachtet, braucht es meiner Meinung nach nicht. Aber es braucht kreative Onliner, die die gesamte Klaviatur des Online Marketing und Social Media Marketing beherrschen, und je nach Anforderungsanalyse die richtigen Kanäle und Instrumente vernetzt optimal einsetzen können und was von Kommunikation verstehen.

Eine alte Weisheit (Indianer) besagt folgendes: “Wenn Du das Gegenüber verstehen willst, dann musst Du einige Zeit in seinen Mokassins gehen.”

Also, intelligente Empathiefähigkeit ist dramatisch gefragt.

Drei grundlegende Prinzipien, wie man erfolgreiche Kampagnen aufsetzt

Haben Sie sich auch schon mal überlegt, was eigentlich die wichtigsten Prinzipien erfolgreicher Verkaufsstrategien sind?

Wie sind erfolgreiche Kampagnen aufgesetzt?

Was für grundlegende Systeme stehen dahinter? Gibt es eine sinnvolle Strukturierung?

Ich möchte diese drei Verkaufs-Prinzipien thesenartig so zusammenfassen:

Prinzip 1: “Ich präsentiere Dir, was ich für Dich habe. Was exakt für Dich und Dein Bedürfnis passt!”

Damit kann eine spezifische Dienstleistung oder ein Produkt gemeint sein. Überlegen Sie sich, was Ihr Produkt oder Ihre Leistung einzigartig macht. Diese Eigenschaft muss im Vordergrund stehen. Kurz und knapp.

Prinzip 2: “Ich präsentiere und liefere Dir Deine gewünschte Lösung. Das, wonach Du Dich sehnst, wird eintreten, Dein Problem wird gelöst sein!”

Damit wir ein Wirkungsmechanismus verkauft. Überlegen Sie sich gut, was beispielsweise Ihr Kunde wirklich für ein Problem hat:  Fehlende Bekanntheit einer Marke, wenig Verkäufe, fehlende Kunden können solche “Probleme” sein. Überlegen Sie dabei immer aus Kundensicht. Entwickeln Sie so die entsprechende Botschaft. Es kann auch sein, dass man mit diesem Prinzip nur auf sich aufmerksam machen, sogenannte “Awareness” erreichen will. Dem Interessenten im Rahmen einer Kampagne ein Lächeln abzugewinnen, kann auch zu diesem zweiten Verkaufs-Prinzip gezählt werden.

Prinzip 3: “Ich zeige Dir, wie Du Dich verändern kannst und was Du entsprechend tun solltest! (oder musst!)”

Dieses dritte Verkaufs-Prinzip ist ein klares “Call-to-action-Prinzip”. Es soll eine Verhaltensänderung unmittelbar auslösen oder eine sofortige Handlung bewirken, sei es beispielsweise nur ein Klick auf einen “Gefällt-Mir-Button”.

Was halten Sie von diesem Thesen? Wo und konkret in welchen Kampagnen können Sie eines dieser Prinzipien erkennen?

Was denken Sie, wird schliesslich am erfolgreichsten sein, vielleicht bei Ihnen ganz persönlich?

Suchmaschinenmarketing und Social Media

Gestern habe ich mich intensiv mit Suchmaschinenoptimierung, also mit relevanten Rankingfaktoren vor allem hinsichtlich Google beschäftigt.

Zusammenfassend lässt sich bereits jetzt sagen, dass Social Media, also beispielsweise Links in Facebook und Twitter enorm viel wichtiger geworden sind. Dies werde ich nun an konkreten Beispielen im Detail noch überprüfen. Beinahe könnte man meinen, dass mittlerweile Optimierungen auf der eigenen Webseite überhaupt nicht mehr wichtig seien? Dies ist aber bestimmt nicht der Fall. Immer wieder steht auch dort der Nutzen der Benutzer und Leser im Vordergrund: schlicht gute Texte und wertvolle Inhalte. Inhalte, die zu Dialogen auffordern (”Sharing-Aspekt”).

Verlinkungen sind wichtig, haben aber an Bedeutung verloren in den letzten Monaten (vor allem quantitativ). Im allgemeinen haben gute Texte, die auch eine gewisse Länge haben, aber vor allem relevant und glaubwürdig sind - im Gegensatz zu konstruierten sogenannten “Contentfarmen” - massiv an Bedeutung gewonnen.

Im Bereich von Social Media sehe ich vor allem folgende Faktoren:

  • Sharen von Inhalten im Netzwerk
  • Weiterleitungen (quantitativ)
  • Facebook Like-Button
  • Weiterleitungen und Empfehlungen im Netzwerk (auch eigenen Website!)
  • Kommentare schreiben (”mitmachen”, “begeistern” etc.)
Die gesamte SEO-Thematik ist eben ganz schön in Bewegung und zuallerletzt möchte ich folgenden Tipp abgeben: Nichts “konstruieren” wollen, keine SEO-Tipps befolgen, sondern sich vor allem um nützliche Inhalte kümmern, Dialoge anwerfen und somit die User begeistern und aktivieren. Also man könnte es auch so zusammenfassen: Die gesamten “Social Media Paradigmen” werden auch für SEO an Bedeutung gewinnen.
Ganz zum Schluss: Beinahe schon zeitlos die Aussagen von Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead von Google, aber durchaus interessanter und nützlicher Link zum Thema SEO? Kümmert euch um die Nutzer”.

“Intrinsische Motivation stärken” - Herausforderung für Unternehmungen

Ich habe heute Früh in einer Gallup-Studie gelesen, dass sich Arbeitnehmer in Deutschland nur sehr geringfügig “emotional binden” zu den Unternehmen, in denen sie arbeiten. Die sogenannte Innerliche Kündigung sei gang und gäbe. Gemäss diesem Bericht sei dies gar bei jedem fünften Mitarbeiter der Fall.

Ein folgenschweres Alarmzeichen für den Erfolg einer Firma.

In der Schweiz werden diese Zahlen und Fakten nicht viel anders sein.

Umgekehrt: Bei 13% der Umfrageteilnehmerinnen und -Teilnehmer dieser genannten Studie sei eine sehr starke emotionale Bindung zur Firma vorhanden. Zudem würden sich diese Mitarbeiter stark engagieren, die Zielsetzungen und Vision der Unternehmung mitzutragen und aktiv zu unterstützen.

Was läuft da anders? Warum sind diese Menschen engagiert und wollen Vollgas geben für ihre Ziele?

Meiner Meinung nach macht es Sinn, sich viel systematischer mit “intrinsischer Motivation” und deren Implementierung in Organisationen und Firmen zu beschäftigen. Diese wirkt als Hebel in der Tat viel stärker als rein monetäre Anreize.